Bei Massivdecken können Dämmplatten direkt an die Kellerdecke angebracht werden. Für unebene Kellerdecken (z.B.Gewölbe) muss zuerst eine Unter- oder Tragkonstruktion gebaut werden. Verlaufen Rohre an der Decke, kann mit dem so genannten „Spray-On-Verfahren“ Cellulose direkt unter die Kellerdecke gesprüht werden.

Warme Füße rechnen sich.

Die Dämmung der Kellerdecke bringt viel Ersparnis mit überschaubarem finanziellem Aufwand. Aufgebracht werden 6 cm Dämmung bei einem Dämmstoff der Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) 035. Bei WLG 040 sollten es mind. 8 cm sein. Wird die Kellerdecke von unten gedämmt, bilden die Kellerwände und Stützen ungünstige Wärmebrücken. Hier wird die Wärme quasi abgeleitet. Diesen Effekt kann man mit einem Streifen aus ca. 4 bis 8 cm starkem und ca. 50 bis 80 cm hohem Dämmstoff an den Wänden und Stützen direkt unterhalb der Kellerdecke abschwächen.

Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG):
Die Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) gibt die Dämmeigenschaften eines Materials an. Die vereinfachte Regel: Je kleiner die WLG ist, desto besser ist die Wärmedämmung. Darf die Dämmung also z. B. aus Platzgründen nicht zu dick werden, wählt man einfach ein Dämmmaterial mit einem kleineren WLG-Wert.